be going to in der Negation
Die Verneinung von be going to entsteht, indem hinter das be-Verb ein not tritt, und drückt in der Form „be + not + going to + Grundform“ aus, dass etwas nicht geplant ist bzw. nicht geschehen wird.
Erklärung
Die Verneinung von be going to entsteht, indem hinter das be-Verb ein not tritt, und drückt in der Form „be + not + going to + Grundform“ aus, dass etwas nicht geplant ist bzw. nicht geschehen wird. In der gesprochenen Sprache klingen die Kurzformen isn't going to / aren't going to viel natürlicher.
A. Verneinung — be-Verb + not + going to + Grundform
Die Verneinung von be going to ist fertig, sobald man not direkt hinter das be-Verb setzt. Die Wortfolge bleibt einheitlich einfach: Subjekt + be + not + going to + Grundform.
| Subjekt | Verneinung | Beispiel |
|---|---|---|
| I | am + not + going to | I am not going to leave. |
| he / she / it | is + not + going to | She is not going to leave. |
| you / we / they | are + not + going to | They are not going to leave. |
- I am not going to accept the offer. (Ich werde das Angebot nicht annehmen.)
- He is not going to change his mind. (Er wird seine Meinung nicht ändern.)
- We are not going to move next year. (Wir werden nächstes Jahr nicht umziehen.)
B. Kurzformen — I'm not / isn't / aren't going to
In der gesprochenen Sprache verkürzt man is not → isn't und are not → aren't, während am not keine Kurzform hat und nur als I'm not going to erscheint. Das going to selbst wird nicht verkürzt, sondern bleibt unverändert.
| Vollform | Kurzform | Beispiel |
|---|---|---|
| am not going to | I'm not going to | I'm not going to lie. |
| is not going to | isn't going to | She isn't going to agree. |
| are not going to | aren't going to | We aren't going to stay. |
- I'm not going to take that job. (Ich werde diese Stelle nicht annehmen.)
- She isn't going to call you back. (Sie wird dich nicht zurückrufen.)
- The kids aren't going to sleep early tonight. (Die Kinder gehen heute Abend nicht früh schlafen.)
- It isn't going to be easy. (Es wird nicht leicht sein.)
C. won't vs. kein Plan bzw. spontane Weigerung
be not going to trägt die Nuance „es ist nichts geplant, es ist nicht vorgesehen“, während won't eher der spontanen Weigerung oder dem Willen „ich tue das nicht“ nahesteht. Beides ist grammatisch richtig, doch je nach Lage klingt das eine natürlicher als das andere.
| Lage | natürlicher Ausdruck | Beispiel |
|---|---|---|
| kein Plan, nicht vorgesehen | be not going to | I am not going to visit them. |
| begründete verneinte Vorhersage | be not going to | Look, it isn't going to rain. |
| spontane Weigerung | won't | I won't do that. |
| beruhigendes Versprechen | won't | Don't worry, I won't tell anyone. |
- I am not going to study tonight. (Ich werde heute Abend nicht lernen.)
- We aren't going to go camping this weekend. (Wir gehen dieses Wochenende nicht zelten.)
- Anna isn't going to join us for lunch. (Anna kommt nicht zum Mittagessen dazu.)
- Kevin isn't going to be at the meeting. (Kevin wird nicht in der Besprechung sein.)
Kernpunkte
- 1Die einzige Regel der Verneinung von be going to ist, not direkt hinter das be-Verb zu setzen, und die Wortfolge „Subjekt + be + not + going to + Grundform“ bleibt einfach.
- 2Die Kurzformen is not = isn't und are not = aren't klingen in der gesprochenen Sprache viel natürlicher — das solltest du wissen. (z. B. She isn't going to come.)
- 3Zu am not gibt es keine Kurzform, deshalb steht nur die Form I'm not going to — merke dir diese Ausnahme. (z. B. I'm not going to lie.)
- 4be not going to trägt stark die Nuance „nicht geplant, nicht vorgesehen“ und unterscheidet sich damit von der „spontanen Weigerung“ bei won't — entwickle ein Gefühl für diesen Unterschied.
- 5going to wird nicht verkürzt, sondern bleibt unverändert, und dahinter steht immer die Grundform — halte diese Regel ein. (z. B. I'm not going to go. — I'm not gonna to go. ist falsch)